Und, was machst eigentlich Du so?

Viele von Euch werden sich bestimmt schon gefragt haben, was ich eigentlich sonst so mache, außer hier zu schreiben. Google weiß ziemlich viel über mich, so dass Interessierte das ein oder andere im Netz finden können. Dennoch möchte ich in diesem Post einen kleinen Einblick geben, da ich denke, dass das Bild dann runder wird.

Ich investiere in Wachstumsunternehmen. Zusammen mit meinem Mann habe ich eine private Beteiligungsgesellschaft, mit der wir interessante Investment-Opportunities scouten und uns nach eingehender positiver Prüfung als Gesellschafter beteiligen. Ja, die lustigen Anglizismen lasse ich hier bewusst so stehen, denn so ist das in diesem Business. Irgendwie affig, aber dennoch authentisch! ;D
In meinem „vorherigen Leben“ habe ich zunächst BWL studiert, 8 Jahre lang leitend im Marketing eines Mittelständlers gearbeitet, selbst gegründet und war dann ab 2008 beratend im Start-up-Bereich unterwegs. Dabei habe ich eine Menge erlebt und gelernt und habe mit meinem Team so um die 1.500 Start-ups begleitet. Ein echt cooler Job: Interessante Menschen, spannende Ideen und jede Menge Tatkraft. Andererseits gibt es bei all diesem Licht auch viel Schatten, der sich in unterschiedlicher Weise zeigt. Scheitern ist da gar nicht mal schlimm. Es ist eher schmerzhaft zu sehen, wie viele Menschen Jahrelang Ideen hinterher rennen, die leider schon seit Jahren nicht erfolgreich umgesetzt wurden. Die viele Leidenschaft läuft oft ins Leere.
Ich werde oft gefragt, ob ich dann sozusagen eine „Löwin“ bin (in Anlehnung an das VOX TV-Format „Höhle der Löwen“). Irgendwie schon und dann auch wieder überhaupt nicht. Dieses Format ist eine Show. Hier geht es darum, Zuschauer zu unterhalten und in erster Linie Consumer-Produkte über das Fernsehen zu vermarkten. Eigentlich eine Art Dauerwerbesendung. Klar geben die Löwen den Gründern ab und zu wertvolles Feedback, doch die Art der Verhandlung und natürlich auch die Darstellung des Entscheidungsprozesses sind, zumindest bei mir, anders.
In unseren Portfolio-Companies bin ich mal mehr und mal weniger eingebunden, tendenziell aber nur auf strategischer und nicht auf operativer Ebene. Eine Firma bildet die Ausnahme: hier kann ich mich mit meiner Kreativität voll ausleben und leite Marketing und Vertrieb. Warum nenne ich keine Namen unserer Beteiligungen? Weil das schlichtweg nichts zur Sache tut. Auf der Website unsereres Beteiligungsunternehmens steht dazu auch nichts. Das ist eine Stilfrage, und wir wollen nicht auf „Mein Haus. Mein Auto…“ machen.

Außer den Invests engagiere ich mich als Botschafterin im Markencamp, der Plattform und Heimat für Markendesigner, Markenarchitekten, Markenstrategen, Markenjuristen, Markenkommunikatoren und Markenbeschleuniger. Ein großartiges Netzwerk mit sehr interessanten Menschen und tollen Veranstaltungen.

Ihr werdet gleich sehen, dass sich bei meinem dritten beruflichen Interesse der Kreis schließt und der gemeinsame Nenner Menschen mit ihren Geschichten und Verbindungen sind. Menschenkenntnis und Kommunikation sind mein drittes Steckenpferd. Ich hatte hierzu auch schon mal einen kleinen Post verfasst (Menschen lesen). Psycho-Physiognomik, Körpersprache, Persönlichkeitsmodelle, Kommunikation und Verhandlungsstrategien – hierfür brennt mein Herz. In den letzten 15 Jahren habe ich hierzu unterschiedlichste Ausbildungen absolviert, unter anderem bei Joe Navarro und Matthias Schranner. Menschen besser verstehen, sicher zu stellen, dass meine Botschaft auch so bei anderen ankommt, wie sie gemeint ist und erfolgreich verhandeln. Ich merke, wie sich allein beim Schreiben meine Mundwinkel anheben! 🙂
Im Januar werde ich meine Fähigkeiten um das Thema Mimik-Resonanz erweitern, auch bekannt als Micro Mimics oder Micro Expressions. Mimikresonanz ist ein auf den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft aufbauendes Trainingskonzept, um emotionale Signale im Gesicht zu erkennen, richtig zu interpretieren und angemessen damit umzugehen. Ich freu mich schon drauf!

Lange Zeit dachte ich einfach nur, dass mich solche Themen halt interessieren, hatte das nicht weiter hinterfragt und einfach gemacht. Seitdem ich weiß, dass ich HSP bin ist mir vieles klarer. Ich habe eine Gabe, sehr viel an meinem Gegenüber wahrzunehmen, was andere nicht unbedingt sehen. Gleichzeitig hinterfrage ich mich stark und reflektiere sehr viel die Reaktionen anderer auf mich. Mit meinen Fortbildungen habe ich schlichtweg intuitiv die Werkzeuge identifiziert und integriert, die mich hierbei optimal unterstützen.

Soweit mal zur „Business-Prinzessin“. Als Vielinteressierte habe ich natürlich noch jede Menge anderer Interessen und Hobbies. Dazu schreibe ich dann später mal.

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