Music was my first love

Meinen vorletzten Post habe ich mit einigen Zeilen aus einem Song von Tim Bendzko begonnen. Nicht ohne Grund, denn Musik nimmt in meinem Leben einen sehr hohen Stellenwert ein.

Musik ist für mich der beste Kanal, um Gefühlen freien Lauf zu lassen, sie auszudrücken und auch, um abzutauchen. Ich erinnere mich daran, als ich mit geschätzten 3 Jahren mit den riesigen Kopfhörern meines Papas auf unserem Wohnzimmersessel saß. Die Liebe zur Musik habe ich von meinen Eltern in die Wiege gelegt bekommen. Mein Vater hat früher Tonbänder aufgenommen und saß jeden Sonntagabend vor dem Radio, um aktuelle Songs mitzuschneiden. Elmar Hörig vom SWR (damals noch SWF) hat wohl eine ganze Generation geprägt. Unvergesslich ist sein Gequatsche, das er immer in die Songs reingeplappert hat. Ich habe etliche Mixtapes damit drauf! 😀

Musik drückt so viel aus! Melodie, Rhythmus und dann auch noch der Text. Ich konnte früher nie verstehen, wie Menschen nicht auf den Text hören. Da gab es pubertäre Stehbluesparties und erste Küsse zu Kuschelrock-LPs, auf denen Menschen davon singen, wie sie verlassen wurden und keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen. Seltsam. Ok, vielleicht spricht auch nicht jeder gut genug Englisch, aber eigentlich sind Formulierungen wie „Where do broken hearts go?“, „How am i supposed to live without you?“ doch ziemlich eindeutig, oder? Vielleicht haben die ein oder anderen beim Fummeln aber auch schon nichts mehr mitbekommen! 😀

Musik hat die Fähigkeit, einen in frühere Situationen zu beamen. Also mich zumindest. Das kann wunderschön sein, aber als HSP sollte man aufpassen, nicht in Gefühle abzugleiten, die zwar schon vergangen sind, aber nicht positiv waren. Da Hochsensible ja generell zum Grübeln neigen birgt das eine gewisse Gefahr. Ich werde zum Thema Vergangenheit auch mal einen Post verfassen.

Es ist übrigens auch sehr spannend, sich Liedtexte grundsätzlich genauer anzuhören. Ich finde es superspannend und denke, dass viele der Songwriter sehr wahrscheinlich selbst hochsensibel sind. Oder zumindest mal einfach die „Regeln“ verstanden haben und dieses „Meer an Gefühlen“ super in ihren Texten rüberbringen.

Musik zu hören ist das eine – und Musik machen noch etwas anderes. Ich singe sehr gerne und man sagt (hoffentlich nicht nur aus Höflichkeit), dass das auch recht gut sei. Ich liebe es, gemeinsam mit meinem Mann Musik zu machen. Er am Klavier und ich singe dazu. Unsere Verbindung dabei ist wundervoll und wir genießen es sehr. Die Schwingungen der Töne zu spüren hat etwas Magisches und durch in die eigenen Töne kann man so schön viel Gefühl legen… meine kleine persönliche Liebeserklärung an die Musik! ❤

2 Kommentare zu „Music was my first love

  1. Liebe Prinzessin auf der Erbse, ich habe den Link zu deinem Blog von einer gemeinsamen Bekannten bekommen und lese seither fleißig jeden Freitag. Ich weiß erst seit kurzem, dass ich hochsensitiv bin. Sehr spannend. Es erklärt sovieles. Ich lese seither alles an Literatur und habe deutlich mehr Selbstbewusstsein. Es ist soviel klarer. Ich danke Dir und all den Menschen, die sich zu dem Thema äußern. LG Angela

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