Zzzzzzzzzzzzz

Schlafen ist etwas wunderbares! Im Schlaf tanken wir Energie und verarbeiten aufgenommene Informationen. Aus meiner Sicht macht der Körper in jeder Nacht eine Art Reinigungslauf – einen soften Neustart. Zu doof, wenn man noch während des Reboots irgendwelche Tasten drückt, weil der Wecker klingelt! 😀

Mein natürlicher Schlafbedarf liegt wohl so irgendwo bei 8 bis 9 Stunden, schätze ich. Tendenziell gehe ich eher früher ins Bett. So richtig lange schlafen kann ich gar nicht unbedingt, wenn der Morgen erstmal angebrochen ist. Über die Jahre hat sich herausgestellt, dass ich optimalerweise vor 23 Uhr schlafen sollte. Wird es später, dann merke ich das. Klar kann ich am Wochenende auch mal Party machen. In dem Fall muss ich dann aber in Bewegung bleiben, so dass mein System nicht runterfährt. Das heißt dann Tanzen, Tanzen, Tanzen. Ein Glück, dass ich das sowieso unglaublich gern tue!

In stressigen Zeiten verlangt mein Körper nach mehr Schlaf, verschiebt teilweise auch die Rhythmen und wird „leichter“. Und hierzu habe ich gerade erst letzte Woche neues Wissen erlangen können, das für mich persönlich total Sinn macht:

Ich hatte ja geschrieben, dass ich beim Symposium Hochsensibilität Dr. Roger Ziegler aus Bern kennengelernt habe. Ich war diese Woche bei ihm in der Schweiz für einen persönlichen Termin. Ist jetzt gar nicht so einfach, das alles zu verschriftlichen, aber ich werde es versuchen, um Euch Teil haben zu lassen. Ich möchte hier auch nochmal betonen, dass das, was ich hier schreibe, das ist, was ich verstanden habe und an Schlüssen aus dem Gehörten und Gelesenen herausgezogen habe. Subjektiv also.
Dr. Zieglers Sicht auf Hochsensitivität (Übrigens sehr spannend: er mag das Wort Hochsensibilität nicht – Hochsensitivität trifft es aus seiner Sicht besser. Guter Punkt – ich übernehme das dann auch für mich…) ist die, dass das Gehirn eines hochsensitiven Menschen eine Art Spitzensportler ist. Wir nehmen viel mehr Reize ungefiltert auf und müssen daher auch deutlich mehr verarbeiten. Folglich brauchen wir dafür auch mehr Energie. Seiner Erfahrung nach sind die Gehirne hochsensitiver Menschen häufig „überhitzt“. Er meint dies im Sinne der Traditionell Chinesischen Medicin (TCM), die „3 Erwärmer“ unterscheidet, die jeweils überhitzt oder unterkühlt sein können. Ist der obere Erwärmer (also die Gehirnregion) überhitzt, so kommt es zu Problemen bei der Informationsübertragung. Das Gehirn ist dann sozusagen nicht sauber kalibriert, was zu unterschiedlichsten Problemen auf der körperlichen Ebene führen kann (z.B. durch verminderte oder vermehrte Hormonausschüttung etc.).

Eine Schlüsselrolle in der „Herunterkühlung“ spielt L-Glutamin, welches für die Bildung von γ-Aminobuttersäure (GABA) benötigt wird. GABA ist ein wichtiger Botenstoff, der ausreichend zur Verfügung gestellt sein muss, so dass die Informationen im Körper richtig transportiert werden können und damit alle Prozesse reibungslos ablauen können. Zusammen mit dem L-Glutamin werden noch einige andere Nährstoffe hoch dosiert gegeben. Nach 2 bis 3 Wochen wird mit Hilfe von Magnolienrinde die Tiefschlafphase neu getaktet. Dr. Ziegler beschreibt die Wirkung als eine Art Metronom, das den Tiefschlaf neu kalibriert. Dazu kommen dann Yamswurzel (enthält natürliches Progesteron, das auch „herunterfährt“), Basen zur Entsäuerung und ggf. noch CBD-Öl (also Hanföl). Danach geht es dann meist darum, den unteren Erwärmer (das ist der Unterleib mit den Verdauungs- und Fortpflanzungsorganen) zu erwärmen, da dieser meist unterkühlt ist.

Abgefahren, oder? Also für mich klingt das wirklich interessant und sinnvoll. Und deshalb mache ich das jetzt seit 5 Tagen Schritt für Schritt, werde weitere Termine mit Dr. Ziegler haben und Euch über die kommenden Wochen auf dem Laufenden halten.

Und was ist jetzt mit dem Thema dieses Blogposts? Ja, genau – genau das ist ja das Thema! Die Zeit, in der wir schlafen sollten wir definitiv auch so nutzen, wie es die Natur vorgesehen hat – nämlich mit gesundem Schlaf und ausreichendem Tiefschlaf. Dann wacht man nämlich nicht morgens trotz 9 oder 10 Stunden Schlaf gerädert auf, sondern fit und ausgeruht und bereit für Höchstleistungen!

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