Über den Wolken

Die Ferienzeit ist gekommen und die letzten Wochen haben vor Feier- und Brückentagen nur so gestrotzt. Immer mehr Menschen fliegen mittlerweile, auch wenn das Ziel eigentlich in derselben Zeit (manchmal sogar schneller) per Zug oder Auto, Bus oder was auch immer erreichbar wäre. Deshalb widme ich diesen Post dem Thema Fliegen.

Wer meinen Blog schon länger liest, der kann sich vorstellen, dass ich bei Flugreisen auch das ein oder andere beachte und vorbereite. Fangen wir einfach mal vorne an: nämlich beim Buchen. Ich versuche grundsätzlich einen Sitzplatz zu buchen, der mehr Beinfreiheit, Sitzfläche etc. bietet. Das kann Business Class sein oder auch irgendwelche Premiumsitze oder Sitzplätze an Notausgängen. Hauptsache mehr Platz. Mehr Luft. Mehr Privatsphäre… soweit wie möglich halt. Je nach Flugdauer nehme ich entweder einen Fenster- oder einen Gangplatz. Hier gibt es einen direkten Zusammenhang mit meinem Blasenvolumen und der Tatsache, dass ich ungern über den Schoß fremder schlafender Menschen steige. Anderseit kann es einem natürlich auch passieren, dass man selbst gerade schläft und plötzlich aufwachend einen fremden Hintern vor dem Gesicht hat. Am liebsten fliege ich zusammen mit meinem Mann. Den Hintern kenne und mag ich! 😀
Ich bestelle mir bei Langstreckenflügen gerne ein Spezialmenü bereits bei Buchung vor (z.B. Asian Vegetarian). Dann bekomme ich es zuerst und muss nicht mit knurrendem Magen erleben wie alle anderen schon essen und bei mir noch nichts steht.

Ein weiterer Schlüsselfaktor für entspannte Flugreisen ist die rechtzeitige Anreise zum Flughafen. Man weiß nie, wie lange der Security Check geht und ich trinke lieber noch gemütlich einen Espresso, wenn ich gut durchgekommen bin, als dass ich mit 180er Puls in der langen Schlange stehe und sehe, wie andere Flugreisende nicht verstanden haben, dass die Flüssigkeitsbehälter im Handgepäck nicht zu groß sein dürfen, in einen wiederverschließbaren transparenten Beutel gehören und aufs Band gelegt werden müssen. Solche Situationen fordern mich wirklich heraus.

Vor dem Abflug am Gate geht es dann nochmal schnell auf die Toilette und eine große Flasche stilles Wasser kaufen. An Bord gibt es zwar Getränke, aber meistens nicht zu dem Zeitpunkt, zu dem ich gerne Wasser hätte. Da ich sehr empfindlich auf Höhenunterschiede reagiere nehme ich auch gerne mal noch eine Nase voll Otriven, um für freie Atemwege zu sorgen und den Druckausgleich besser hinzubekommen. Kaugummi kauen bei Start und Landung hilft auch.

Im Flugzeug habe ich immer ein großes Halstuch dabei. Zum einen kann man sich schön „einmummeln“, wenn die Luft nicht der Qualität entspricht, die einem persönlich so vorschwebt (Es gibt IMMER einen Passagier, der sich die Seele aus dem Leib hustet und wenig davon hält, sich die Hand vor den Mund zu halten!). Meine Bose Noise Cancellation Kopfhörer sind auch ein Muss (natürlich mit Ersatzbatterie). Nach der Landung bleibe ich nach Möglichkeit sitzen bis alle anderen raus sind. Höchstens ich sitze ganz vorne oder muss auf einen Anschlussflug oder Zug.

Mit diesen kleinen Kniffen gestalte ich mir Flugreisen deutlich ertragbarer und hoffe, dass ich Euch vielleicht die ein oder andere Inspiration geben konnte – oder zumindest einen Lacher!

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