Heavy Rotation im Kopf

Kennt Ihr das? Der Kopf hält und hält nicht an. Einen Gedankengang gerade erst abgeschlossen, schon springt der Geist zum nächsten… als musikliebhabendes Kind der MTV-Generation nenne ich das in Anlehnung an ein altes Sendeformat „Heavy Rotation“.

Es ist echt spannend, sich selbst zu beobachten, wann man in diesen Zustand gerät. Ich bin dem Ganzen bei mir selbst erst im Ansatz auf die schliche gekommen. Klar hat das was mit Workload, Work-Life-Balance solchem Kram zu tun. Und mit dem, was zur Zeit so emotional-seelisch in einem vorgeht. Und dann halt eben noch, ob eine Neigung zu so etwas vorliegt.

Viele sagen dann: „Du musst unbedingt Achtsamkeitsübungen machen. Das hilft.“ Teilweise es aber auch gerade das, was einen schier in den Wahnsinn treibt. Eine Sache. Der volle Fokus auf diese eine Sache. Volle Kanone. Mir persönlich helfen Audio-Meditationen, um mich der Stimme voll hingeben zu können. Meine Gedanken beginnen zwar auch immer mal zu streifen, doch, wenn ich sie geschehen lasse, dann gehen sie auch wieder. Der Gedanke, dass sie nicht da sein dürfen erzeugt sonst schon wieder Druck. Fokussierung auf die eigene Atmung geht bei mir meistens auch in die Hose. Dann krieg ich keine Luft mehr. Ich hatte lange Zeit beim Laufen gehen immer Probleme mit der Atmung. Auf 3 ein- auf 6 ausatmen, oder wie auch immer. Immer hatte ich eine Art Druck. Bis ich irgendwann mal Zahlen Zahlen sein lassen habe und einfach mal nur geatmet habe. Klappt seitdem super!

Tiere (oder selbstverständlich auch Menschen) streicheln und Musik hören ist übrigens auch eine sehr entspannende Sache. Manchmal sogar Putzen. Und Augen zumachen. Das funktioniert überall und schaltet schonmal einen Großteil der Reize ab. Putzen mit geschlossenen Augen probiere ich dann demnächst mal! ;D

Ein Kommentar zu „Heavy Rotation im Kopf

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