Gänsehaut

Jeder von Euch wird das ein oder andere kennen, das ihm Gänsehaut verschafft oder die Haare im Nacken aufstellt. Denk mal an Fingernägel auf einer Tafel oder einen rauhen Blumentopf in Deiner Hand. Das Kratzen eines Bleistifts auf Papier… Uuuuaaaah!

Bei mir stehen schon alle Häärchen senkrecht! Bei dem Bleistift-Beispiel geht es sogar so weit, dass nicht nur der Stift für mich das Thema ist, sondern auch das Papier. Das war während meiner Schulzeit und meinem Studium eine echte Herausforderung, da wir damals noch alles von Hand geschrieben haben. Normales Papier geht für mich gar nicht. Schlichweg furchbar, dieses Gefühl der Hand, die beim Schreiben auf dem Papier aufliegt und beim Schreiben sukzessive nach rechts darüber streicht. Kennt Ihr Clairefontaine? Das war damals eine echte segensreiche Entdeckung für mich! Ein Papierhersteller, der sein Papier irgendwie sehr schön glatt macht. Für mich war klar: dieses Papier oder keines!

In meiner musikalischen Karriere stand mir der Gänsehaut-Faktor auch im Weg – und zwar beim Saxophon spielen. Ein Saxophon ist ein Holzblasinstument, das bedeutet, dass auf das Mundstück ein Holzplättchen gespannt wird. Oh mein Gott, nur vom darüber Schreiben kommt das Gefühl wieder! Das Blasen durch dieses mehr oder minder feuchte Plättchen gibt manchmal „Luftschleifgeräusche“. Dieses Wort gibt es nicht, doch ich möchte damit versuchen, Euch zu beschreiben, um was es geht. Manchmal hören sich diese, zumindest für mich, wirklich fies an. Das wurde mit der Zeit leider echt zum Problem…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s